Frischer Wind für die Mitte von Ruhstorf

Die Gemeinde Ruhstorf erwarb das sogenannte “Mathäser Areal” – eine in die Jahre gekommene Immobilie inmitten des Ortskerns mit großem Entwicklungspotential.  

Kategorie

Bestandsentwicklung | für Öffentliche | Ortskern | Umnutzung

Durch diesen Schritt wurde der qualitätsvollen Entwicklung des Zentrums eine neue Dynamik verliehen, eine neue Mitte kann entstehen. Welche Nutzungen gebraucht werden und wie mit den bestehenden Gebäuden am Mathäser Areal weitergemacht werden soll, war Thema einer nonconform ideenwerkstatt.

Über drei Tage entwickelte das Team von nonconform vor Ort gemeinsam mit der Bevölkerung einen Zukunftskatalog mit Anforderungen an eine neue gemeinsame Ortsmitte.

Die Planer:innen konzipierten im Austausch mit der Bevölkerung ein umfassendes Raum- und Funktionsprogramm als Grundlage für die nächsten Umsetzungsschritte.

Aufbauend auf der gemeinsam entwickelten Vision formulierte nonconform einen Masterplan aus, der die Basis für einen Architekturwettbewerb bildete. Die ersten Schritte für die neue Mitte wurden gesetzt.

Das historische Gasthaus wird wieder reaktiviert und im Zusammenspiel mit einem neuen Baukörper zu einem flexibel nutzbaren Multifunktionshaus. Ein Marktplatz wird als neuer belebter Mittelpunkt gestaltet, neue attraktive Freiräume entstehen. Als Preisträger ging das Büro goldbrunner architektur aus München hervor. 

Fact Sheet: Frischer Wind für die Mitte von Ruhstorf

Auftraggeber

Marktgemeinde Ruhstorf an der Rott

Fördergeber

Bayrisches Staatsministerium des Inneren für Bau und Verkehr, Städtebauförderung

Auftragsumfang

Öffentlichkeitsbeteiligung, Masterplan, Verfahrensbegleitung

Größenordnung

ca. 7000 Einwohner:innen

Zeitraum

2017–2019

Beteiligte

Gemeindevertreter:innen, Bürger:innen, Fördergeber:in

Team

Florian Radner (PL), Katharina Forster, Christof Isopp, Eva Kraler, Korbinian Kroiß

Spezifikation

  • Innentwicklung
  • Bestandsentwicklung