Ein räumliches Entwicklungskonzept für Zwischenwasser

Die Gemeinde Zwischenwasser wollte neue Maßstäbe im verantwortungsvollen Umgang mit Umwidmungen von Grün- zu Bauland setzen – dafür war ein ganzheitliches Zukunftskonzept notwendig.

Kategorie

für Öffentliche | Räumliches Zukunftsbild

Auszeichnung

Ziel war es, Entscheidungen zu versachlichen und durch transparente Grundlagen Nachvollziehbarkeit und mehr Verständnis für übergeordnete Themen zu schaffen. Damit Mehrwert für alle Generationen entsteht, lud die Gemeinde die Bevölkerung ein, sich im Entwicklungsprozess einzubringen.

Mitdafinerhus Dafins, Zwischenwasser

In einer viertägigen Ideenwerkstatt sammelte nonconform Ideen und Anregungen von Bürger:innen, Gemeindevertreter:innen und Politiker:innen und dachte diese zu einem Konzept weiter. In engem Austausch mit dem Gemeinderat und dem Raumplanungsausschuss entstand auf dieser Basis ein räumliches Entwicklungskonzepts (REK).

Der verantwortungsvolle Umgang mit Grund und Boden, Verkehr, Wohnformen und öffentlichen (Grün-)Räumen stand im Fokus. Die partizipative Erstellung des räumlichen Entwicklungskonzeptes bot allen Beteiligten die Möglichkeit, die Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Raumplanung zu verstehen.

Das erstellte REK wurde zum Leitfaden und zur Vision in der täglichen politischen Arbeit der Gemeindeverantwortlichen mit dem Hauptaugenmerk auf qualitätsvolle „Verdichtung nach innen“.

Es findet Anwendung in der aktiven Bodenpolitik, bei Widmungsthemen, Bautätigkeiten sowie anderen raumplanerischen Aufgaben. Um die ambitionierten Ziele zu verfolgen, müssen private und öffentliche Interessen gleichermaßen berücksichtigt werden. So verstehen sich Grundstückseigentümer:innen und die Gemeinde als Partner:innen in räumlich relevanten Entscheidungen.

Fact Sheet: Ein räumliches Entwicklungskonzept für Zwischenwasser

Auftraggeber

Gemeinde Zwischenwasser

Auftragsumfang

Siedlungsmorphologische Analyse, Öffentlichkeitsbeteiligung, Entwicklungskonzept

Größenordnung

ca. 3100 Einwohner:innen

Zeitraum

2013–2014

Beteiligte

Gemeindevertreter:innen, Bürger:innen

Team

Christina Kragl (PL), Caren Ohrhallinger (PL), Roland Gruber, René Mayr, Lenka Olesova, Johanna Treberspurg, Brigitte Noack (extern)

Spezifikation

  • Raumplanung
  • Ressourcenschonung

Kooperation

  • Projektpartner | Erich Raith