nonconform akademie

Bürgerbeteiligung ist in aller Munde: Die Einbindung von Nutzerinnen und Nutzern hält immer stärker Einzug in Planungsprozesse. Doch Partizipation will gelernt sein. Für die Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen von Betroffenen braucht es Erfahrung und die richtigen Werkzeuge. Vorreiter in diesem Feld ist das Architekturbüro nonconform, das mit der nonconform ideenwerkstatt eine einzigartige Methode für Partizipationsverfahren kre- iert hat. Seit Januar 2018 können unkonventionelle Beteiligungsprozesse nun kennen- gelernt und verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten ungezwungen trainiert werden: Mit dem Weiterbildungsprogramm der nonconform akademie bietet das Architekturbüro Einblicke in sein umfangreiches Erfahrungswissen.

Innovative Bürgerbeteiligung als Teil der Planung

Nahezu kein öffentliches Bauprojekt kommt noch ohne die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern aus. Ziel ist es, die Bedürfnisse verschiedenster NutzerInnengruppen ken- nenzulernen und Akzeptanz für Lösungen zu schaffen. Zugleich gilt es, einer qualitativ hochwertigen Gestaltung von Städten, Gemeinden und kommunalen Bauten (Schulen, Veranstaltungszentren, …) Vorschub zu leisten. In der Beteiligungsarbeit geht es also nicht um den kleinsten, sondern um den schönsten gemeinsamen Nenner. Wer Partizipation for- cieren will, muss den Betroffenen mit Wertschätzung gegenübertreten und sich mit ihren Anliegen intensiv auseinandersetzen. Das verlangt einerseits eine sensible Methodik der Prozessgestaltung und Moderation, andererseits benötigt die Arbeit mit Laien Vermittlungs- techniken, die gut verständlich und greifbar sind.

Die nonconform akademie: Beteiligungshandwerk gemeinsam erlernen

Besonders für Akteurinnen und Akteure aus der Planung, der Projektsteuerung und der öffentlichen Verwaltung werden Beteiligungsprozesse zu einem immer wichtigeren Teil des Berufsalltages. Die nonconform akademie bietet deshalb ein vielfältiges Weiterbildungspro- gramm: Neben theoretischer Wissensvermittlung werden in mitreißenden Trainings und pra- xisnahen Lerneinheiten vor allem verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für einen transpa- renten und innovativen Kommunikationsprozess gezeigt und geübt. Jedes Ausbildungsmo- dul umfasst zwei Tage, in denen die Teilnehmenden in intensiver Zusammenarbeit Methoden und Techniken zielführender Kommunikation sowie Moderation erlernen. Das Team der non- conform akademie vermittelt Lehrinhalte anhand von Übungen, Kurzimpulsen sowie Bei- spielen und improvisiert in der thematischen Schwerpunktsetzung je nach den Bedürfnissen der Gruppe. Ziel der nonconform akademie ist es, dass die Kursteilnehmenden individuelle Strategien für beru iche Aufgabenstellungen erarbeiten und ausprobieren können – abseits klassischer Vortragsformate. Neben der Inhaltsvermittlung achtet das Team auf eine motivierende Arbeitsatmosphäre, wie sie auch für erfolgreiche Partizipationsprozesse grundlegend ist. Die Module der nonconform akademie können je nach Bedarf einzeln oder ergänzend besucht werden.

„Ich habe durch meine Teilnahme an der nonconform akademie erkannt, dass Bürgerbeteiligung eine Sache der Methodik und des Handwerkszeugs ist – und gute Ergebnisse kein Zufallsprodukt sind. Ich konnte für mich viel neues Wissen zu Methodik, Abläufen und Prozessdesign mitnehmen. In vielen Dingen wurde ich in meiner Arbeit bestärkt, in anderen Bereichen konnte ich durch die gemeinsame Re exion in der Gruppe ein neues Bild entwickeln.“ Tina E., Kultur- und Medienmanagerin

„Eine Erkenntnis der nonconform akademie ist, dass die Moderation ein ganz eigenständiger Aufgabenbereich mit eigenem Handwerkszeug ist, auf den man sich vorbereiten kann. Ich konnte mir nun einen Werkzeugkasten mitnehmen, mit dem ich Lust habe, sofort loszuschrauben. Außerdem war es ein Riesenspaß!“ Michael L., Architekt

 

Sechs Module im Werkzeugkoffer

Mit dem Modul „Sicher am Steuer“ setzt das laufende Kursprogramm Mitte Mai 2018 fort. Themen sind die steuernden Aufgaben der Moderation sowie das souveräne Auftreten vor Gruppen. Praktische Übungen und Tipps für selbstsicheres Moderieren sind Teil des Kurs- moduls. Verschiedene Settings und der vorteilhafte Einsatz von Moderationsformaten wer- den in der Gruppe ebenso geübt wie die Arbeit am Flipchart, um das Gehörte schnell und übersichtlich zu Papier zu bringen.

Weitere Pakete mit verschiedenen Schwerpunkten – angefangen bei der Prozessvorberei- tung und der Schaffung angenehmer Gesprächssituationen, über die spannungsvolle Mo- deration und erfolgreiche Ergebnis ndung bis hin zur gemeinsamen Projektreise – können unabhängig voneinander besucht werden. Der „Kompakte Einstieg“ bietet außerdem die wichtigsten Grundlagen aus allen Modulen im komprimierten Einstiegspaket. Zusammen- genommen füllen die sechs Module den Werkzeugkoffer der nonconform akademie für rundum gelingende Beteiligungsprozesse.

 

über nonconform

Eigentlich ist nonconform ein Architekturbüro. Aber nur eigentlich. Ganz nach dem Motto „miteinander weiter denken“ ist Architektur für nonconform nicht nur das Planen und Realisieren neuer Gebäude, sondern viel mehr, nämlich ein langfristig lebendiges Umfeld für unterschiedliche Lebensbereiche zu schaffen. So versteht nonconform seine Aufgabe vor allem darin, die nachhaltige Entwicklung und Revi- talisierung von Gebäuden, öffentlichen Räumen und Infrastrukturen voranzutreiben. Mit der nonconform ideenwerkstatt entwickelt das Team für Gemeinden, Städte und Schulen in nur drei Tagen innovative und wertbeständige Raumkonzepte in einem Pop-Up Büro direkt vor Ort. Alle Bürgerinnen und Bürger sind in diesem Zeitraum dazu eingeladen, Ideen und Visionen für ein geplantes Bauvorhaben einzubrin- gen, die anschließend „live“ in die Entwicklung einer Lösung einfießen.

„Das Beteiligungshandwerk lernen und die Beteiligungskultur verstehen: Wir möchten unseren langjährigen Erfahrungsschatz für erfolgreiche Partizipationsprozesse teilen.“

Weiter Informationen unter: www.nonconform-akademie.at

Kontakt

nonconform
Lederergasse 23/8/EG
1080 Wien
+43 1 929 40 58

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