Fakten und Ziele „Endwicklung Zukunftszentrum Siedlinghausen“

Öffentlicher Raum

Fakten und Ziele „Endwicklung Zukunftszentrum Siedlinghausen“ (mein persönlicher kurzer Abriss nach Vormittags-Meeting am 27.05.2021)

Die Online Entwicklung (+ Ideensammlung im Vorfeld) durch „nonconform“ ist sehr interessant und bündelt viele gute, berechtigte und wünschenswerte Vorschläge zur weiteren Entwicklung des Ortes Siedlinghausen.
Wenn wir dann die Verantwortung ernst nehmen, sollten (muss) vor der endgültigen Entscheidung / Festlegung schon noch weitere (analoge) Versammlungen stattfinden, um eventuell auch die ältere Dorfgemeinschaft (hier herrscht dann teils doch noch die digitale Hürde vor) mit Ergänzungs- und Änderungswünschen zu hören.
So ist der Vorschlag einer Bürgerbefragung / Entscheid beim heutigen Vormittagsmeeting ein mögliches Instrument!

Was haben wir, was ist?

Ein leerstehendes, relativ großes Schulgebäude, was laufende Kosten produziert.

Eine aus allen Nähten platzende Grundschule mit teils ausgelagerten Räumen (u.a. Aula) in der ehemaligen Sekundarschule und dem Kurmittelhaus.

Ein Brachland = „Gärtnerei Jürgens“.

Ein Kurmittelhaus mit angrenzendem Gelände, was beides auch ganz sicher der Optimierung bedarf.

Einen verfallenen Kurpark (was leider nicht im Auftrag an „nonconform“ gelistet ist), welcher aber sehr vielen Bürgern am Herzen liegt.

Was können und was wollen wir? Was wäre wünschenswert? Was ist überhaupt machbar?

Wir müssen eine Generationen übergreifende Entscheidung bekommen (herbeiführen), welche auch vom Großteil der Siedlinghäuser getragen wird und letzten Endes auch in Zukunft finanziell tragbar ist und bleibt!

• Fakt: Wir haben ein „gutes Schulgebäude“ (wurde so zitiert – kam auch am heutigen Morgen stark zum Ausdruck), welches auch meines Erachtens (Umzug der Grundschule) so genutzt werden sollte. Es gibt viele weitere gute Vorschläge, um dieses Gebäude z.B. in ein Multifunktionsgebäude (Räume) umzustrukturieren, was ganz sicher auch zusätzlich machbar sein sollte!
( -hier und nachfolgend- die Auflistung vieler & guter Möglichkeiten/Vorschläge wird sicher nonconform erledigen!)

• Das Grundschulgebäude bleibt beim vorigen erwähnten Vorschlag leer. Hier käme dann ein Verkauf / Umbau in betreutes Wohnen, sowie einige im Vorfeld schon geäußerte Möglichkeiten s.o. zum Tragen.

• Beim Brachland = „Gärtnerei Jürgens“ haben wir ja den neuen Besitzer kennen gelernt, der doch sehr angetan war von der Online Entwicklung und Ideensammlung im Vorfeld und meines Erachtens auch vom Vorschlag der Mehrgenerationenhäuser / Wohnen* – auch mir schmeichelt diese Vorstellung, könnte ein Mehrwert für den Besitzer und die Siedlinghäuser werden – sicher benötigt dieser Vorschlag noch einiges an Gesprächen und Überzeugung!

*(Der Begriff Mehr-Generationen-Haus bezeichnet ein Haus oder Gebäude, das generationenübergreifend als Wohnraum oder offener Treff genutzt wird. Je nach Ausgestaltung bezieht sich der Begriff auf eine generationenübergreifende Haus- oder Wohngemeinschaft, oft auch Multigenerationenhaus.)

• Die Entwicklung/Optimierung des „Kurmittelhauses“ mit angrenzendem Gelände hängt doch überwiegend mit den vorgenannten Gewerken zusammen und bedarf erst der Entwicklung der Schulgebäude und des benötigten Platzbedarfs.
Auch hier gibt es doch recht gute Vorschläge – siehe Bemerkung oben: -hier und nachfolgend-

• HIER KURPARK SIEDLINGHAUSEN (auch wenn dieser Platz nicht im „nonconform Auftrag“ gelistet ist)

Sehr viele Bürger haben in den letzten Monaten und Jahren über den absichtlichen, oder unabsichtlichen Verfall des Kurparks in Siedlinghausen diskutiert und gesprochen?!

FAKT: Viele Bürger möchten diesen Park wieder erneuert wissen, teils unterstützen und auch selbst anpacken – ist auch ein Stück Zeitgeschichte von Siedlinghausen (letzten gut 35 Jahre).
Hierzu gibt es auch Vorschläge auf dieser Ideenwand (erster Eintrag – ganz unten). Bereits im Jahre 2018 (vor über 3 Jahren) sind wir bei der Stadt Winterberg bereits mit einer Bürgeranregung gemäß § 24 Abs. 1 Satz 1 GO NRW vorstellig geworden.

Alleine die Vorstellung macht wütend: In anderen Orten im Sauerland werden für viel Geld Kur-Parks, Tretbecken etc. angelegt (selbst in der Stadt Winterberg) und hier möchte man vorhandenes abreißen und einer anderen Verwendung zuführen!

Hier werden dann ganz sicher viele Bürger ein weiteres Mal revoltieren – das muss und sollte nicht sein!

Auch wenn der Spruch recht platt daher kommt … „alles wird hoffentlich gut“!

Heiner Kräling

Freie Wähler Gemeinschaft Winterberg
Vorsitzender FWG Hochsauerlandkreis

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