Bebauungsstudie St. Martin / Waldviertel
Die Sonnenseite des Wohnens
Für ein ca. 60.000m2 großes Grundstück am südlichen Ende des Waldhufendorfes St. Martin im Waldviertel wurde ein Siedlungskonzept zum Thema Wohnen und Arbeiten in Verbindung mit einem auf dem Grundstück bestehenden alten Bauernhof entwickelt.
Der alte Bauernhof wird abgerissen und an selber Stelle auf bestehendem Fundament ein Neubau errichtet, der dieselben markanten Proportionen aufweist und doch der zeitgemäßen Nutzung als Gemeinschafts- und Arbeitshaus gerecht wird. In direkter, barrierefreier und überdachter Verbindung mit diesem „Haus“ stehen die Wohngebäude mit kleinen Einheiten als Startwohnungen, mit kurzfristig nutzbaren Wohnungen für Saisonarbeiter, mit Kleinwohnungen für Alleinerziehende, Singles etc..
In einer zweiten Baustufe sollen größere „Wohnen und Arbeiten“ – Einheiten nach dem für Neupölla entwickelten Bautypus errichtet werden. Gemäß der offenen Siedlungsstruktur des Waldhufendorfes und der in der Siedlung zentral konzipierten Gemeinschafsfläche, die den Hügel im Norden – Ausblick! – mit dem Teich im Süden verbindet, werden Einheiten zu jeweils 5-7 Häusern konzipiert, die bauabschnittweise errichtet werden können.
Auftraggeber: Gemeinde St.Martin
Konzept: 2010
Geplante Realisierung: ab 2011
In Projektpartnerschaft mit Erich Raith